Unsere Außenstellen

Außenstelle Bietigheim-Bissingen

Die Außenstelle Bietigheim befindet sich an der Gustav-Schönleber-Schule (SBBZ Lernen) in Bietigheim. In kleinen Lerngruppen mit festen Bezugspersonen werden die Kinder jahrgangsübergreifend in Klasse 1/2 und Klasse 3/4 unterrichtet. Dabei können die Schüler nach dem Bildungsplan der Grundschule oder dem Bildungsplan der Förderschule unterrichtet werden.

Die Außenstelle Bietigheim wird von Schülerinnen und Schülern aus Bietigheim und der näheren Umgebung besucht um den Kindern einen möglichst wohnortnahen Lernort anzubieten und lange Fahrten zu ersparen. Dennoch herrscht eine enge Anbindung an die Stammschule in Korntal. Eine gut vernetzte Zusammenarbeit besteht auch mit den Jugendhilfeeinrichtungen in der Stadt Bietigheim und den Unterstützungsangeboten in den anderen Gemeinden, welche von den Schülerinnen und Schüler besucht werden.
Die Gustav-Schönleber- Schule ist eine kleine Schule und befindet sich in einem ruhigen Wohngebiet. Durch die Kooperation mit dieser Schule kann neben dem großen Pausenhof eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten im Freien genutzt werden. Innerhalb der Schule lässt sich durch die unterschiedlichen Fachräumen(Küche, Turnhalle, Kunstraum, Musiksaal etc.) ein abwechslungsreicher Tagesablauf gestalten.

Kontakt

Außenstelle Bietigheim-Bissingen (Gustav-Schönleber-Schule)

Weimarer Weg 33
74321 Bietigheim-Bissingen
0160 / 89 84 301
Bietigheim@johannes-kullen-schule.de

Außenstelle Leonberg
(August-Lämmle-Schule)

Die Außenstelle Leonberg bietet Grundschulkindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im sozialen und emotionalen Bereich eine möglichst wohnortnahe Beschulung.
In unseren beiden Kleinklassen, der Klassenstufen 1/2 und 3/4, orientiert sich der Unterricht inhaltlich an den aktuellen Bildungsplänen der Grundschule oder Lernförderung. In einem klar strukturierten und verlässlichen Rahmen geben wir den Kinder Raum für Erfolgserlebnisse und persönliche Entwicklung. Dabei stehen sowohl die individuelle Förderung als auch die Erweiterung sozialer Kompetenzen im Mittelpunkt.
Freitags öffnen wir unsere Türen und ermöglichen Eltern die Teilnahme an unserem wöchentlichen Projekttag, mit den Schwerpunkten Natur/Wald und gemeinsamer Essenszubereitung.
Als Teil der Schulgemeinschaft vor Ort nehmen die Kinder am Sportunterricht, den Pausen und anderen Aktivitäten der August-Lämmle Schule teil.
Mit den beiden Jugendhilfeeinrichtungen KIDZ Leonberg (Waldhaus) und KIDS Weil der Stadt (Verein für Jugendhilfe) besteht bei Bedarf eine enge Kooperation.

Kontakt

Außenstelle Leonberg (August-Lämmle-Schule)

Gerlinger Straße 43 – 47
71229 Leonberg
Telefon 0 71 52 / 9 90 – 48 48
Leonberg@johannes-kullen-schule.de

Außenstelle Vaihingen Enz

Die Außenstelle Vaihingen/Enz der Johannes-Kullen-Schule wurde 2011 eröffnet und befindet sich zentral in der Kernstadt Vaihingen. Sie ist keiner örtlichen Schule angegliedert. Unsere Schüler kommen aus den Teilorten und den benachbarten Gemeinden in einem Umkreis von 20 km.
Seit dem Schuljahr 2018/2019 haben wir die neuen Räume in der Hillerstraße 29 bezogen.
Hier werden verhaltensauffällige Grund- und Förderschüler mit Lern- und/ oder Sprachbehinderung von der 1. bis zur 5. Klasse aufgenommen, deren Entwicklung im emotionalen Erleben und sozialen Handeln beeinträchtigt sind.
Zwei jahrgangsübergreifende Klassen mit maximal 12 Schülern pro Klasse werden von drei Lehrkräften unterrichtet.
Ansprechpartner für die Außenstelle ist Frau Sabine Gutjahr.

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Aufgrund der Außenstellenfunktion stellen wir eine kleine, überschaubare Insel dar, die den Schülern einen besonderen Schon- und Schutzraum bietet. Auch traumatisierte Kinder können so besser aufgefangen werden und zur Ruhe kommen.
Unsere Kinder haben in ihrer bisherigen Kindergarten- und Schullaufbahn aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeiten oft Negativerfahrungen gemacht, die zu Schulunlust und geringem Selbstvertrauen geführt haben.
Um bei den Kindern wieder Freude an Schule und Unterricht zu wecken, ihr Selbstvertrauen aufzubauen und ihren emotionalen und sozialen Problemen zu begegnen, entstand das besondere Konzept der Außenstelle.

1. Unser Kunstprofil

Pro Schuljahr werden zwei große Kunstprojekte durchgeführt. Dabei werden wir von örtlichen Künstlern und ehrenamtlichen Helfern unterstützt.
Die Finanzierung ist durch Zuwendungen verschiedener Stiftungen möglich.
Durch unsere Kunstprojekte ermöglichen wir unseren Schülern…
- …neue Erfahrungen und Handlungsfelder
- …Identifikation mit ihrer Schule durch die selbstgestalteten Räume
- …mit Freude in die Schule zu kommen
- …die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Persönlichkeit
- …Zuversicht in das eigene Können zu entwickeln
- …die Förderung ihrer Kreativität
- ….das Entdecken ungeahnter Stärken
- …das Erleben, dass jeder etwas kann und das Wertschätzen der Stärken anderer
- …die Förderung der Gemeinschaft durch gemeinsame Erfolgserlebnisse
- …soziales Lernen in besonderer Form
- …Anerkennung von außen durch die Öffnung der Schule
- …Kontinuität, Nachhaltigkeit und Kunsterziehung

2. Babywatching

Ein Jahr lang kommt einmal pro Woche eine Mutter mit ihrem Baby zu uns in die Schule. Die Kinder beobachten im Kreis, wie sich die Mutter mit ihrem Baby beschäftigt. Unter spezieller Anleitung lernen die Kinder durch die wöchentlichen Interaktionsbeobachtungen, sich in die Emotionen und Motivationen von Mutter und Kind immer besser einzufühlen.
Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird. Sie beginnen, diese Fähigkeit auf alltägliche Situationen zu übertragen, indem sie sich feinfühliger, sozialer sowie weniger ängstlich verhalten.

Kontakt

Außenstelle Vaihingen/Enz

Hillerstraße 29
71665 Vaihingen an der Enz
Telefon 0 70 42 / 96 09 31
Vaihingen@johannes-kullen-schule.de

KooF Ditzingen-Hirschlanden

Sonderpädagogische Kooperation der Johannes-Kullen Schule Korntal mit  der Gemeinschaftsschule Theodor-Heuglin Schule in Ditzingen – Hirschlanden

Im Rahmen der kooperativen Organisationsform werden seit dem Schuljahr 2014/2015 Schüler mit den unterschiedlichsten Herausforderungen im emotionalen und sozialen Bereich von zwei Sonderpädagog/Innen der Johannes-Kullen-Schule in den Regeschulbetrieb der Theodor-Heuglin-Schule inkludiert.
Derzeit besuchen 12 Schüler/Innen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im emotionalen und sozialen Bereich die Klassen 3 und 4 im Primar-, die Klassen 5,7 und 8 im Sekundarbereich. Sie sind in ihren Regelklassen fest verankert und erhalten im Rahmen der Einzel- bzw. Kleingruppenar-beit oder der Begleitung im Unterricht, eine individuelle sonderpädagogische Förderung. Der Fokus liegt dabei zunächst im Beziehungsaufbau sowie den Feldern des Emotionalen- und Sozialen -, dem  Lern- und Arbeitsverhalten.
Ansprechpartner für die kooperative Organisationsform ist Frau Dorothea Ganzhorn.

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Die Theodor - Heuglin Schule kooperiert bereits dreiundzwanzig Jahre mit dem SBBZ für geistige Entwicklung,
der Georg-Haldenwang Schule in Leonberg, seit ca. zehn Jahren mit dem SBBZ Lernen, der Wilhelmschule in Ditzingen und seit dem Schuljahr 2014/2015 mit dem SBBZ emotionale und soziale Entwicklung, der Johannes-Kullen Schule in Korntal.

Im Jahre 2013/2014 ging die Gemeinschaftsschule in Ditzingen-Hirschlanden aus einer bestehenden Grund- und Werkrealschule an den Start.

Im September 2018 wurde der geräumige und helle Schulneubau für die Sekundarstufe mit einer umfassenden modernen Technik und Ausstattung eröffnet. Die Klassen 5 und 7 sind derzeit dreizügig, alle anderen Stufen zweizügig. Darüber hinaus gibt es eine Vorbereitungsklasse, die in der Sekundarstufe von ca. einundzwanzig internationalen Schüler/Innen besucht wird und eine Grundschulförderklasse, angeschlossen an die Primarstufe, mit aktuell zwanzig Kindern.

Die Primarstufe, die derzeit in der Kernstadt Ditzingen an der Konrad-Kocher Schule ausgelagert ist, wird durchweg dreizügig geführt. Geplant ist eine Rückführung der Klassen 1 - 4 in den Teilort Hirschlanden zum Beginn des kommenden Schuljahres 2019/2020. Dafür wird der bestehende Altbau auf dem Campusgelände in diesem Jahr renoviert und komplett modernisiert. Das Schulareal befindet sich einerseits in der Nähe eines ruhigen und gewachsenen Wohngebietes, andererseits ist es umgeben von vielen Feldern und Grünflächen.

Für die Sonderpädagog/Innen des SBBZ Lernen und des SBBZ emotionale und soziale Entwicklung steht ein gemeinsamer Raum mit Smartboard sowie einer dazugehörigen medialen Ausstattung und weitreichenden pädagogischen Arbeitsmaterialien zur Verfügung.
Schüler/Innen, die Lernblockaden entwickelt haben, die Mitarbeit verweigern oder drohen, dem Schulbesuch fernzubleiben, erhalten von uns in kleinen Schritten, Unterstützung und Förderung im Erwerb von Lerninhalten, so dass sie naheliegende Erfolge erzielen und sich wieder auf eine Lernkultur einlassen können.

Im Rahmen von kreativen Projekten setzen sich Schüler/Innen mit den Themenbereichen des eigenen Ichs, ihren Stärken und Schwächen, den Vorlieben, Fragen, Gefühlen, Zukunftswünschen, der Einbindung in eine soziale Gruppe, den Handlungsstrategien der Konfliktbewältigung, etc. auseinander. In diesem intensiven Prozess, der die Ganzheitlichkeit eines Individuums umfasst erleben wir, dass Schüler/Innen in ihrer Persönlichkeit nachreifen und wachsen, ihre Verhaltensweisen reflektieren, erworbene Muster ablegen und sich auf neue Impulse einlassen.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen besonders im erlebnispädagogischen Bereich, fördern die Motivation und den Mut sich neuen Bereichen und Aufgabenfeldern zu öffnen, Ängste zu überwinden, schulen das Durchhaltevermögen, unterstützen die Schüler/Innen im Aufbau einer Anstrengungsbereitschaft, erfordern das Einhalten von Regeln,  erwarten ein gesellschaftliches anerkanntes Auftreten sowie eine entsprechende  kommunikative Ausdrucksweise, verhelfen Schwierigkeiten zu überwinden, lernen eine Achtsamkeit gegenüber dem Nächsten zu entwickeln  und lassen häufig ein positives Wir-Gefühl in der Kleingruppe entstehen.

Mit den Schüller/Innen der Primarstufe besuchen wir zu unterschiedlichen Themen drei Mal im Jahr die Jahreszeitenhütte auf dem Schulbauernhof in Korntal. Mit den Sekundarstufenschüler/Innen ist im Frühsommermonat im Hochseilgarten Stuttgart-Zuffenhausen das Klettern angesagt. Mit einer ausgewählten Kleingruppe von Schüler/innen besuchen wir die Spielzeugmesse in Stuttgart. Weitere Aktivitäten sind angedacht und befinden sich in der Entwicklung.

Für Schülerinnen der Klasse 2-4 gestalten wir eine Mädchengruppe, die sich im vergangenen Schul-jahr besonders mit dem Thema „Freundschaft“ auseinandersetzte. Anlässlich eines Elternabends führte diese Kleingruppe ein Theaterstück mit selbstgebastelten Stabpuppen und dazugehörenden Kulissen auf und präsentierte auf diese Weise den anwesenden Eltern ihre Ergebnisarbeiten.

Einen besonderen Höhepunkt im Schulalltag stellt für Schüler/Innen der einmal wöchentlich stattfindende Besuch des „Schulhundes“ Rani dar. Gemeinsam mit Frau Halder lernen Schüler/Innen der Primarstufe informatives Wissen über die Anatomie, die Haltung und Pflege sowie die Aufzucht eines Hundes kennen. Anhand authentischer Kurzfilme, wird u.a. das Verhalten der Eltern und der Geschwisterwelpen untereinander erörtert. Dies bietet in Gesprächsrunden oft einen Bezug zur den persönlich erlebten Erfahrungen im eigenen  Sozialisationsumfeld.

In einer intensiven Beobachtung, lernen Schüler/Innen die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens  kennen, sich auf dieses bedingungslos einzustellen und ihm mit Respekt zu begegnen. Dabei ist es immer wieder erforderlich, dass Schüler/Innen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Dies stellt im übertragenen Sinne ein weitreichendes Übungsfeld, besonders auch im Umgang mit Gleichaltrigen dar.  Dazu werden viele erlebbare Übungen mit Rani im Außenbereich des Schulgeländes durchgeführt.
Rani weiß zudem, kleine Kinderseelen zu trösten und an den ausgiebigen Kuscheleinheiten erfreuen sich „Mensch und Tier“ gleichermaßen.
Die Zusammenarbeit mit dem Schulleiter Herrn Fröscher, den Konrektoren der Primar- und Sekundarstufe sowie den Kolleg/Innen der Theodor-Heuglin Schule, eingeschlossen der unterschiedlichen Sonderpädagog/Innen der SBBZs ist untereinander geprägt von einer Akzeptanz, einer Offenheit, Freundlichkeit und Wertschätzung. Sie lebt von einem regen Austausch und ruht auf einem vertrauensvollen Fundament.

Neben der intensiven Arbeit mit den anvertrauten Schüler/Innen kommt der Kooperation mit den Eltern, möglichen Therapeuten, den Kinderärzten, den SPZs in Ludwigsburg, Stuttgart bzw. Maulbronn, der Schulsozialarbeit Frau Beck, dem Jugendamt Ludwigsburg und Leonberg, der Polizeibehörde Ditzingen, den Sozialpädagogischen Fachkräften z.B. in den Familien, der Caritas Ludwigsburg und dem Staatlichen Schulamt Ludwigsburg eine große Bedeutung zu.

Ziel der Arbeit ist, dass Schüler/Innen ohne zusätzliche Förderung im emotionalen und sozialen Bereich ihre Schullaufbahn an einer Regelschule fortsetzen können. Die bisher aus den Feststellungen entlassenen Schüler/Innen konnten sowohl an der Realschule, als auch an der Gemeinschaftsschule ihren weiteren Bildungsweg mit Erfolg und einer gestärkten Persönlichkeitsentwicklung fortführen.
Zu diesem Lehrauftrag gehört auch die Begleitung der Kollegen im Sonderpädagogischen Beratungsdienst.

Kontakt

KooF Ditzingen-Hirschlanden

Leiterweg 70
71254 Ditzingen
Telefon 0 71 56 / 43 61 20
Hirschlanden@johannes-kullen-schule.de

Kontakt

Johannes-Kullen-Schule
Zuffenhauserstraße 24
70825 Korntal-Münchingen

07 11 / 8 30 82-50/-51
info@johannes-kullen-schule.de