Sonderpädagogischer Dienst

Können wir Ihre Probleme lösen?

Nein - aber wir können Ihnen bei der Suche nach Problemlösungen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unsere Mitarbeiter/innen im Sonderpädagogischen Dienst wollen Sie in der Arbeit mit schwierigen und verhaltensauffälligen Kindern unterstützen.

Was können wir für Sie tun?

  • Fachliche Beratung der Lehrer und Eltern am konkreten Fall.
  • Anbahnung und Begleitung der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
  • Weitervermittlung an andere Einrichtungen und Institutionen.
  • Abklärung des Lernortes und ggf. Begleitung von Lernortwechseln in Zusammenarbeit mit den zuständigen Schulen.
  • Gestaltung von Elternabenden oder Lehrerkonferenzen mit bestimmter Themenstellung.
  • Organisieren von Beratern, die ausländische Eltern in ihrer Muttersprache begleiten.
  • Entwicklung von Präventionsprogrammen.
  • Einschulungsberatung.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit uns aus?

  • Eltern oder die Schulleitung beantragen telefonisch oder schriftlich unseren Sonderpädagogischen Dienst. Der Antrag wird an die zuständige Lehrkraft weitergeleitet. Diese nimmt Kontakt mit dem Antragssteller auf und organisiert mit allen Beteiligten einen gemeinsamen Termin für einen "Runden Tisch". Dabei geht es um die Klärung des Beratungsauftrags (Allgemeine Beratung, Beratung der Lehrer zur Klassensituation, Beratung im Einzelfall). Eltern müssen ausdrücklich schriftlich ihr Einverständnis erklären, wenn über ihr Kind namentlich beraten wird.
  • Der/die Klassenlehrer/in schreibt einen Bericht über die Verhaltensauffälligkeiten des Schülers.
  • Damit beginnt der beraterische und diagnostische Prozess der beauftragten Lehrkraft unseres Sonderpädagogischen Dienstes. Dabei kann es sehr hilfreich sein, wenn die Eltern Ärzte, Therapeuten, Beratungsstellen etc. von der Schweigepflicht entbunden werden, damit wir deren Erkenntnisse in die Diagnostik und Beratung einbeziehen können und diese nicht neu erheben müssen.
  • Die Ergebnisse der Diagnostik und der Vorschlag der Förderplanung werden an einem "Runden Tisch" allen Beteiligten vorgestellt. Gemeinsam werden dann die Förderung des Kindes festgelegt und die Aufgaben verteilt.
  • Nach der Förderphase werden die Ergebnisse gemeinsam überprüft. Dieses Feedback kann entweder den Abschluss darstellen oder in einen neuen Beratungsauftrag münden.

Was erwarten wir von den Schulleitungen?

  • Schulleiter/innen sollen den Kooperationsprozess begleiten und unterstützen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass so das Angebot des Sonderpädagogischen Dienstes (Kooperation) als fester Bestandteil im Schulleben integriert werden kann.
  • Die Schulleitung stellt den Kolleg/innen möglichst Zeit für die Besprechungen zur Verfügung, damit diese nicht nur in der Freizeit der Lehrer/innen stattfinden müssen.
  • Bei manchen Besprechungen ist die Anwesenheit der Schulleitung wünschenswert, damit die getroffenen Vereinbarungen ein größeres Gewicht bekommen.

Wer sind wir?

Mitarbeiter/innen des Sonderpädagogischen Dienstes sind Lehrer/innen an unserer Johannes-Kullen-Schule, eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in Korntal. Wir arbeiten im Auftrag der Staatlichen Schulämter Ludwigsburg und Sindelfingen an allgemeinen Schulen im Landkreis Ludwigsburg und im Altkreis Leonberg.

Ansprechpartner

Gerne können Sie per Post, Fax oder Email mit uns Verbindung aufnehmen:

Telefon 07 11 / 8 30 82 – 50 / -51
Telefax 07 11 / 8 30 82 – 59
sonderpaedagogischerdienst@johannes-kullen-schule.de

Downloads

Antrag auf Beratung Sonderpädagogischer Dienst

Für Lehrkräfte:
Bitte senden Sie den Antrag auf Beratung vollständig ausgefüllt zusammen mit dem pädagogischen Bericht an unsere Schule.

Für Eltern:
Bitte senden Sie den Antrag auf Beratung vollständig ausgefüllt an unsere Schule und informieren Sie die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer darüber.

Kontakt

Johannes-Kullen-Schule
Zuffenhauserstraße 24
70825 Korntal-Münchingen

07 11 / 8 30 82-50/-51
info@johannes-kullen-schule.de